Eure Horror- / Halloween Geschichten !

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    Es zÀhlen nur selbstgeschriebene Horror/Halloween Geschichten!


    Und nun haut in die Tasten und viel GlĂŒck!


    🎃


    Anmerkung:

    1. Bitte antwortet mit eurer Geschichte hier unter diesem Beitrag!

    Keinen neuen Beitrag erstellen!

    2. Morgen Abend bis ca. 20 Uhr ist Deadline!

    3. Betrugsversuche werden mit einem Event-Ausschluss bestraft.

    4. Bitte achtet auf die Grammatik, Punkt-Komma-Setzung, Rechtschreibung sowie eine schöne Gliederung!

    Dies fließt in die Bewertung mit ein. ;)


    🎃

    TĂŒdelĂŒ,

    Jackilu77


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    Einmal editiert, zuletzt von [GG] JackiLu77 ()

  • Es ist ein Kalter Dienstag morgen, Ich wachte um ca. 10 Uhr auf den ich hatte am Abend zuvor bis um 2 Uhr nachts mit Dustin in Hagrid's HĂŒtte gesessen!

    Dustin erzĂ€hlte mir die Geschichte seiner Familie und den Fluch seines Hauses. Ich musste daran zurĂŒckdenken wie uns Gestern zur SpĂ€ten stunde etwas angegriffen hatte. Und ich dachte ĂŒber das nach was Dustin mir erzĂ€hlt hatte, so etwas wie das ich nie zum Haus ohne einen Mason dĂŒrfe. Doch mich packte die Neugier am ganzen leib.


    An diesem tag schlich ich mich zur Mittagsstunde wo wir gerade Freizeit hatten aus der Schule. Um mich auf den Weg zum Anwesen zu machen. Als ich an diesem ankam brach auch schon die DĂ€mmerung ein. Ich hörte die selbe stimme vom selben Kind wie das vorherigen Tages : "Verschwinde von meinen GRUNSTÜCK" auf einmal wurde die Stimme tief und verzerrt. Doch ich nahm meinen ganzen Mut Beisammen den ich wollte Das versteckte Esszimmer sehen von dem Dustin mir erzĂ€hlte und Ich dachte ich wĂŒrde vielleicht auch eine LektĂŒre seines Großvaters finden. Also kletterte ich ĂŒber den Zaun des Anwesens. Ich stieg durch das linke Fenster in des Haus.


    Ich Merkte das es in dem Haus sehr finster war und sprach leise: "lumos" ! Also forschte ich mich weiter durch das Haus. Ich hatte das GefĂŒhl ich wĂŒrde Dauerhaft Spielende Kinder hören, doch ich sagte mir selber es sei nur eine Einbildung. Schließlich fand ich Das geheime Esszimmer hinter einem Regal versteckte sich der Eingang. Dustin hatte mir erzĂ€hlt die Familie lĂ€ge im Garten begraben. Doch zu meinem Erschrecken Hing ein Mann, ein Kleiner Junge und eine zerstĂŒmmelte Frau von der Decke. Nur die Leiche der Tochter die einst vom DĂ€monen besessen war Hing nicht Dort. Auf einmal SpĂŒrte ich etwas wie einen Biss in meiner Schulter und ich hatte das GefĂŒhl ein Teil meiner Schulter wĂ€re mir herausgerissen worden.


    Doch vor lauter Schreck spĂŒrte ich kaum schmerz ich drehte mich um und da sah ich es...

    Das MÀdchen Halb in ihrem Körper halb in dem eines Dementoren Àhnlichen Wesens, mit schwarzen Augen und Blutroten Pupillen.

    Ich Rannte um mein leben an ihr vorbei durch den Eingang und dann die Treppen hoch.

    Auf dem weg hörte ich wieder die tiefe und verzerrte Stimme: " DU KANNST MIR NICHT ENTKOMMEN HAHAHAH" lachte sie.



    Ich dachte ich wĂŒrde eine LektĂŒre ihres Vaters finden mit der ich sie besiegen könne.

    Ich rannte in sein Zimmer und schnappte mir 3 LektĂŒren und wollte sie Durchfliegen.

    Doch da hörte ich sie schon auf der Treppe. Die Situation sah aussichtslos fĂŒr mich aus, da auch das Fenster Vernagelt mit brettern war

    diese sahen jedoch morsch aus. Darin sah ich meine letzte Chance also nahm ich meine ganze Kraft.

    Uns Sprintete auf das Fenster zu!

    "KNACK!"



    Die Balken zerbrachen und ich stĂŒrzte aus dem ersten stock.

    Ich lag am Boden noch bei Bewusstsein doch mir wurde langsam schwarz vor Augen.

    Es lag an der wunde in Meiner Schulter in der nun auch riesen Splitter waren.

    Das Letzte was ich sah war die gestallt und extrem helle Lichtblitze!


    Am nĂ€chsten morgen wachte ich auf. Ich sah mich um und erkannte ich lag in Hagrid's HĂŒtte.

    Ich dachte es war ein Traum und ich wÀre nur eingeschlafen nach Dustins Geschichte.

    Ich wollte mich aufrichten doch da...

    "AHHH" Stuss ich aus und Faste mir an die Schulter. Meine Wunde sie war da, also ist es doch Passiert?

    In diesem Moment kam Hagrid in die HĂŒtte und erzĂ€hlte mir er habe mich Gerettet und es geschafft die Kreatur vorerst zu verscheuchen.

    Er brachte mich zurĂŒck in die Schule.


    Doch das Ist eine andere Geschichte

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    Einmal editiert, zuletzt von Mike ()

  • Es ist ein ganz normaler Tag in der Familie von Stein. zumindestens dachte ich das,ich stand von meinem Bett auf und king zu meinem Schrank. Doch da war nicht drinn auser die leiche meiner freundin sie gehörte zur Monny Familie. Ich dachte zu erst es wĂ€re ein traum denn ich habe öfters AlbtrĂ€ume.

    Die Ferien waren zu ende also ging ich mit meinen BrĂŒdern Timo,Konsti und Erik zum bahnhof.


    Dort sahen wir dei Familie meiner verstorbenen Freundin, ich ging zu ihnen und habe gefragt warum sie weinten und sie antworteten. "Hast du es nicht mitbekommen das sie gestorben ist?" Ich sagte zu ihnen. "Doch aber ich dachte es wĂ€re nur ein Traum." Ich ging zurĂŒck zu meinen BrĂŒdern und Timo fragte. "Was ist los Blacky ist was passiert?" Doch ich sagte garnichts. WĂ€rend der fahrt nach Hogwarts kamen Todesser ind den zug und sagten. "Wo ist die Familie von Stein?" Ich,Timo,Konsti und Erik sagten nicht und hofften das alle anderen auch nichts sagen wĂŒrden.


    Doch dan kam Luna zu uns ins Abteil und sagte na wie geht es eurer Mutter Lisa von Stein. Die Todesser schauten uns an und haben uns sofort entfĂŒhrt als wir aufwachten saßen wir vor einem Basilisken und Lord Voldemort. Voldemort sagte. "Verattet mir den Standort von eurem Vater!" Wir konnten nich antworten da wir ihn nicht kannten Voldemort erzĂ€hlte uns aber das er ein Todesser war und ihn veratten hatte. Um uns die Informationen zu entlocken tötete er Erik. Wir haben geschriehn und geweint doch dann floss es aus meinem Mund. "Er ist in Hogsmeade im eberkopf sie flogen sorfort hin und töteten ihn.

  • 1978: Als ich mit meiner Familie, den Abend zuvor, im Streit zu Bett ging, wusste ich nicht das der nĂ€chste Morgen mein Leben komplett verĂ€ndern wĂŒrde. Letzten Abend wĂŒnschte ich allen furchtbares auf den Hals, doch ich wusste doch nicht das es wahr werden wĂŒrde! Als ich heute Morgen aufwachte und mĂŒde durch das Haus torkelte bemerkte ich noch nicht was geschehen war. Erst als ich am offenen Schlafzimmer meiner Eltern vorbei aus dem Bad kam, bemerkte ich etwas seltsam rotes an dessen TĂŒrklinke. Ich nĂ€herte mich und fragte noch "Mum? Mum bist du da?" doch ich bekam keine Antwort. Ich nĂ€herte mich dem Schlafzimmer und erkannte nun das es sich wirklich um Blut handelt.


    Ich spĂ€hte vorsichtig ins Zimmer rein und da traf mich der schlag! Das Bett meiner Eltern war Blut getrĂ€nkt und es fĂŒhrten Schleifspuren weg von dem grausamen Ort des Verbrechens. Panisch schaute ich mich um wohin sie fĂŒhrten. Nicht wie zu erwarten Richtung TĂŒr, sondern aus dem Fenster! Angewidert von all dem Blut rannte ich zum Fenster, der Blutspur ausweichend und öffnete es. "ACH DU SCHEISSE!" entfuhr mir ein Schrei als ich meinen Vater am Baum hĂ€ngend vorfand. Ich rannte sofort die Treppen runter und Riss die TĂŒr auf, rannte ums Haus und sah ihn 3 Meter ĂŒber dem Boden hĂ€ngen. Unter ihm eine Blutlache und scheinbar hat etwas ihm den Brustkorb aufgerissen. Ich fiel panisch RĂŒckwerts um und rannte ins Haus zurĂŒck. Ich verriegelte die TĂŒr damit was auch immer das getan hatte mich nicht zu fassen bekam. Ich rannte zurĂŒck ins Wohnzimmer und griff zum Hörer um die Polizei zu rufen. Tot! kein Ton zu hören! "Verdammt!" schrie ich und rannte zur KĂŒche um mir ein Messer zu holen. Panisch dachte ich ĂŒber meine nĂ€chsten Schritte nach. Wir lebten auf dem Land und der nĂ€chste Nachbar war ca. 2km entfernt. Das schied schon mal aus. Ich realisierte das mir keiner zur Hilfe kommen wĂŒrde und das es an mir lĂ€ge die Situation unter Kontrolle zu bringen.


    Ich konnte es nicht glauben aber nun war ich der Herr im Haus und ich durfte jetzt nicht durchdrehen. Mum ist noch irgendwo da draußen und ich musste sie finden. "Verdammt! Wie gehe ich jetzt vor?" schwirrte mir stĂ€ndig durch den Kopf. "Ich habs!" schoss mir durch den Kopf als ich mich an das alte Gewehr meines Vaters erinnerte. Es lag noch im Keller und ich musste es nun unbedingt holen. Somit schlich ich durch das Haus Richtung Keller. Ich öffnete langsam die TĂŒr und schlich die quietschende Treppe hinab als es plötzlich an meinen FĂŒĂŸen zog und ich die Treppe herunter fiel. "AHHHHHH!" beim fallen rammte sich mir das Messer in den Oberschenkel. Qualvolle schmerzen schossen durch meinen Körper. "WER ZUM TEUFEL IST DA?" schrie ich da der Keller staubig und nebelig war. Ich konnte niemanden ich Richtung Treppen erkennen doch ich hörte ein markerschĂŒtterndes knurren.


    Ich drehte mich panisch nach dem Gewehr um. Es schien sich zu nÀhern! AllmÀhlich konnte ich etwas erkennen und sah das Gewehr an einem Stuhl lehnen. Ich hörte wie das etwas mir schnell nÀher kam und drehte mich voller schmerz ruckartig zum Gewehr, schnappte es und drehte mich wieder um. Gerade als im im Begriff war mich anzufallen schoss ich. Ein gequÀltes GerÀusch eines verwundeten Hundes lag in der Luft gefolgt von einem dumpfen aufschlagen direkt neben mir. Ich rollte mich panisch zur Seite, der Schmerz brannte mir im Beim. Neben mir lag ein menschenartiges und wolfsÀhnliches Wesen. Mir drehte sich alles und ich fiel in Ohnmacht. Als ich wieder zu mir kam lag ich in einem Bett. Ein Polizist erklÀrte mir das ein Bekannter an dem Tag vorbeikommen wollte und meinen Vater am Baum hÀngen sah. Dieser verstÀndigte die Polizei und man fand mich im Keller liegen.


    Der Polizist schaute mich stĂ€ndig so komisch an als ich bemerkte das eines meiner Handgelenke am Bett gekettet war. "Was soll das?" fragte ich und der Polizist erklĂ€rte mir das mein Vater grausam ermordet wurde und von meiner Mutter jede Spur fehlt. Als ich ihm von dem toten knurrenden Wolfsmenschen erzĂ€hlte unterbrach er mich. Es wurde kein solches Wesen neben mir gefunden. Ich war alleine im Keller. Auch wenn die Polizei mir nichts nachweisen konnte, da ich physikalisch nicht in der Lage wĂ€re meinen Vater in 3 Meter höhe aufzuhĂ€ngen, wurde mir angedroht das ich ab jetzt unter Beobachtung stehen wĂŒrde. Es wurde nie aufgeklĂ€rt was dieses Wesen war, woher es kam und was aus meiner Mutter wurde. Da mich AlbtrĂ€ume plagten und ich nicht mehr in der Lage war selbstĂ€ndig zu leben, wurde ich in eine psychiatrische Anstalt gesteckt. Niemand hat mir jemals geglaubt.....

  • Prolog:

    Tief im verbotenen Wald befand sich nach den Legenden der Sabberhexen ein sehr sehr altes, halb verfallenes und großes Anwesen. Das Anwesen soll von einen alten Herr bewohnt sein. Die Legenden verraten nicht viel ĂŒber den Grafen. Es war nur bekannt, dass der Graf sehr penibel gekleidet und seine Lackschuhe immer gut poliert waren. Außerdem soll er einen Gehstock besitzen mit dem Kopf von Rafastan höchstpersönlich. Einen DĂ€monen der dabei helfen soll, die Seele eines verstorbenen in den Körper eines Lebenden zu transferieren. Jedoch eins weiß jedes Kind aus dieser Legende, der Graf ist genauso gefĂŒrchtet wie Sie wissen schon wer und das soll etwas bedeuten.


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    Es war Donnerstag, der 31 Oktober 1996. Die FestivitÀten in Hogwarts nahten sich dem Ende


    Der Anfang vom Ende

    Drei wagemutige SchĂŒler aus dem Hause Gryffindor erlaubte sich an Halloween zu spĂ€ter Stunde einen kleinen Spaß. Sie wollten am heutigen Tag etwas erleben was fĂŒr sie immer in Erinnerung bleibt. So beschlossen die drei SchĂŒler in den verbotenen Wald zu schleichen. Grund dafĂŒr war ein GerĂŒcht, das sich in den GemeinschaftsrĂ€umen der vier GrĂŒnder wie ein DĂ€monenfeuer verbreitete. Es war das GerĂŒcht, dass die Legende ĂŒber den Grafen Strauß wirklich wahr ist. Und so kam es, dass die SchĂŒler sich wĂ€hrend der Schlafenszeit auf den Weg in Richtung verbotenen Wald machten. Doch die SchĂŒler wussten nicht was auf sie wartet und waren sich der Gefahr nicht bewusst. Es war tiefste Nacht, doch der Vollmond der sich am Horizont zeigte und die Nacht ein wenig erhellte schien den SchĂŒlern zugute zukommen. Doch Ihnen war es schon etwas unheimlich als sie so einfach durch den verbotenen Wald schlichen. Niemand war weit und breit zu sehen, nur das rauschen des Waldes, GerĂ€usche von Tierwesen die sie nicht kannten und das Heulen eines Wolfes in der ferne. Die SchĂŒler suchten und suchten, jedoch fanden sie das Anwesen einfach nicht. Sie wollten schon fast aufgeben und die Suche abbrechen. Doch plötzlich kam ein großes eisernes Tor aus einer Nebelschwade hervor.



    Das Anwesen

    Die SchĂŒler waren erst verwundert doch freuten sich. Sie schlichen sich langsam ans Tor heran. Dieses öffneten sie vorsichtig und möglichst leise, doch das laute quietschen der TĂŒr machte diesen Vorgang zunichte. Die SchĂŒler hielten kurz inne. Es schien bisher alles normal zu sein, nur die TĂŒr des Anwesen stand sperrangelweit offen. Der jĂŒngste war von der jetzigen Situation nicht so wirklich ĂŒberzeugt. Voller Mut und ohne Angst gingen die SchĂŒler in Richtung TĂŒr und riefen Hallo in die leere und kalte Eingangshalle. Allesamt durchsuchten das Anwesen. Einer von den SchĂŒler ging in eines der Schlafzimmer und was er dort sah konnte er nicht glauben
 es war ein stinknormales Schlafzimmer. Ein ziemlich alter Schrank zog die Aufmerksamkeit des SchĂŒlers auf sich. Er ging zum Schrank und öffnete ihn. Und plötzlich flog eine große ekelhafte Fledermaus an seinem Gesicht vorbei. Das Herz des Jungen rutschte fĂŒr kurze Zeit in seine Hose. Er erholte sich von dem Schreck und ging zu den anderen. Die Anderen waren genauso enttĂ€uscht gewesen. Den letzten Raum des Anwesens begutachteten die SchĂŒler jedoch gemeinsam und hofften noch etwas spannendes zu finden. Es schien sich um das Arbeitszimmer des Grafen zu handeln. Es war heruntergekommen und ziemlich alt. Jedoch fanden sie komische Schriften auf dem Schreibtisch, die ziemlich neu aussahen und nicht so heruntergekommen wie das Arbeitszimmer. Das komische an diesen Schriften war jedoch, dass diese in einer anderen Sprache verfasst wurden. Es könnte Deutsch sein vermerkte einer der SchĂŒler.



    Die geheime TĂŒr

    Der eine SchĂŒler lehnte sich gegen eine Statue. Er lachte nur und beschwerte sich darĂŒber, dass alles hier umsonst gewesen sei. Doch plötzlich bewegte sich die Statue etwas nach hinten und rastete ein. Eine geheime TĂŒr hinter dem BĂŒcherregal kam zum Vorschein. Die SchĂŒler freuten sich so sehr, dass die strahlenden Gesichter sich sogar in den verschmutzten Fenstern widerspiegelten. Einer der SchĂŒler holte seinen Zauberstab heraus und wirkte Color Lumos. Er erzeugte mit der blaugrĂŒnen Farbe des Lichtes eine mysteriöse AtmosphĂ€re. Die SchĂŒler gingen vorsichtig die Treppen hinunter. Spinnenweben schmĂŒckten den kleinen Gang in die Dunkelheit. Es war gefĂŒhlt eine Ewigkeit, als wĂ€ren sie in einer endlosen Schleife gefangen. Jedoch kamen sie irgendwann unten an. Es war sehr dunkel und rechts am Eingang des Raumes stand ein Tisch mit Schriften und Phiolen. Einer der SchĂŒler nĂ€herte sich jedoch dem Tisch und nahm sich eine Art Akte, in denen mehrere Schriften drin waren. Die SchĂŒler platzen fast vor Aufregung und Adrenalin. Voller Freude gingen sie weiter in den dunklen Raum hinein.



    Das Ende des Raumes

    Einer der SchĂŒler erblickte in seinem kleinen Lichtschein seines Zauberstabs einen grĂ¶ĂŸeren KĂ€fig. Auf einmal flĂŒsterte jemand mit mĂ€nnlicher Stimme ganz leise "Hilfe
 Hilfe
 Hilfe... Hilfe". Er hörte gar nicht mehr auf. Der SchĂŒler ging nĂ€her und erblickte einen Mann der am Boden des KĂ€figs lag. Neben dem KĂ€fig lag ein lebloser MĂ€nnerkörper in einem Anzug gehĂŒllt. Ein Verwesungsgeruch schoss dem SchĂŒler direkt in sein Riechorgan. Plötzlich hörten sie einen lauten Knall und der Raum erhellte sich. Die SchĂŒler erschraken sofort. Einer der SchĂŒler erbrach direkt als er den Raum erblickte. Überall lagen junge Frauen Körper auf den Boden. Einige von den Körpern waren blutverschmiert und aufgerissen, als hĂ€tte sich ein blutrĂŒnstiges Monster an ihnen verschaffen. Die SchĂŒler nahmen sofort ihre beiden Beine in die Hand und rannten zur Treppe. Dabei stieß sich ein SchĂŒler am Tisch und es fiel eine Phiole mit lilafarbener FlĂŒssigkeit, die Sie zuvor nicht entdeckten, auf den Boden. Einer der SchĂŒler schaute zurĂŒck und sah nur wie eine Art lilafarbener Nebel im Raum schwebte und in Richtung des Mannes flog. Der Mann rief mit seinem letzten Atemzug "Wieso nur? Wieso nur? BIL
. ARGGHHH. Jedoch verstummte die Stimme inmitten seines Satzes.




    Die Flucht

    Die SchĂŒler erreichten ziemlich schnell wieder das BĂŒro und verschlossen die TĂŒre. Die SchĂŒler waren aufgedreht und ganz durcheinander. Sie wollten es nicht wahrhaben. Alle entschieden sich so schnellst wie möglich wieder nach Hogwarts zurĂŒckzukehren. Sie rannten zur EingangstĂŒr, doch diese war verschlossen, obwohl diese anfangs einfach offen Stand. Die SchĂŒler versuchten die TĂŒr mit Alohomora zu öffnen aber es ging einfach nicht. So guckten Sie sich im Anwesen nach einem möglichen Ausgang um. Dabei fanden sie ein Bild von Herrn Strauß und sie konnten es nicht glauben. Es war der Mann neben dem KĂ€fig. Die SchĂŒler bekamen mehr und mehr Angst und hörten plötzlich ein lautes Knallen aus dem BĂŒro. Große Brocken der Statue und BĂŒcher flogen aus dem Arbeitszimmer in die Eingangshalle. Die SchĂŒler versuchten sich zu verstecken, jedoch einer bekam es nicht hin.



    Eine erhoffte Bekanntschaft?

    Dann sahen sie es alle. Herr Strauß ging die Treppe herunter mit seinem Gehstock in der Hand. Er rief: "Ich weiß wo ihr seit, meine kleinen SchnĂŒffler und Danke vielmals fĂŒr meinen alten Körper". Die SchĂŒler gaben sich Handzeichen und sprangen gemeinsam aus ihren Versteck und zielten mit erhobenem Zauberstab auf Herrn Strauß. Einer der SchĂŒler sagte stotternd "Was ssagen sie jetzt". Herr Strauß lachte nur. Einer der SchĂŒler wirkte Stupor auf Herrn Strauß. Jedoch traf er nicht. Es sah so aus als wĂŒrde Herr Strauß wie ein Schatten ausgewichen sein. Man konnte es fast gar nicht sehen. Aber dann verwandelte Herr Strauß sich in eine Art Aschwinderin aus Nebel und Rauch und glitt ĂŒber den Boden hinter einen der SchĂŒler und materialisierte sich. Als der SchĂŒler dies bemerkte, war es schon zu spĂ€t und Strauß rammte ihm ein Messer durchs Herz. Beide SchĂŒler drehten sich gerade zum Geschehen, bemerkten es und instinktiv rannten Sie in Richtung EingangstĂŒr. Strauß lachte nur sadistisch. Einer der SchĂŒler wirkte Bombarda auf die TĂŒr und der andere Obscuratio. So konnte er sich einen Vorsprung schaffen. Herr Strauß machte den gleichen Trick nochmal. Der Raum hĂŒllt sich plötzlich mit Nebel und der zweite SchĂŒler liegt leblos am Boden. Der SchĂŒler der sich den Vorsprung verschafft hatte blickte zurĂŒck und sah den SchĂŒler am Boden. Dieser wirkte blass und farblos. Herr Strauß hĂ€lt einen Phiole mit Tinte in der Hand und steckt diese in die Innenseite seines Anzugs. Der SchĂŒler rannte so schnell er konnte zum Ausgang des Waldes. Der SchĂŒler erreichte allmĂ€hlich den Ausgang zum verbotenen Wald.



    Die Hilfe naht

    Als er gerade rausgehen will hört er ein zischen und sieht wie Herr Strauß in Form der Aschwinderin zu ihm gleitet.

    Dann aber sieht er die Auroren die laut nach den SchĂŒlern rufen. Herr Strauß sieht dies jedoch und zieht sich in den Schatten des Waldes zurĂŒck. Der SchĂŒler rannte so schnell er kann zu den Auroren und rief "Hilfe, Hilfe meine Freunde. Die Auroren kĂŒmmerten sich um den Gryffindor SchĂŒler, denn es war schon mittlerweile Tag und die SchĂŒler wurden vermisst. Er erzĂ€hlte alles was passiert ist und die Auroren waren erstaunt. Die Auroren hatten so etwas noch nie vorher erlebt. Der SchĂŒler zeigte ihnen die Akte die er aus dem Keller geklaut hat. Sie riefen einen Dolmetscher der die Schriften ĂŒbersetzte, da sie in der Deutschen Sprache verfasst wurden. Bei dieser Akte handelt es sich um mehrere Hilfe Schreiben Ă€lterer Damen. Die Damen forderten von Strauß einen neuen jungen Frauen Körper fĂŒr sich selbst. In dieser Akte liegt auch ein okkultistisches Ritual, in welcher ein DĂ€mon beschwört wird. Dieser DĂ€mon heißt Bilwis, der Neider. Dieser DĂ€mon erscheint zunĂ€chst als Nebel und sucht sich dann einen Körper in denen er lebt. Strauß erhoffte sich, dass dieser DĂ€mon ihn hilft die Seelen der alten Damen in einen neuen Körper zu transferieren, wie er in der Akte schrieb. Jedoch gelang es nicht. Der SchĂŒler machte auch darauf aufmerksam, dass unten ganz viele junge Frauen Körper lagen und sich das mit der Akte gleicht.



    Verlust und Trauer

    Er war sehr traurig, dass seine Kameraden gestorben sind, hoffte jedoch, dass einer seiner Freunde ĂŒberlebt hat. Die Auroren gingen der Sache nach und starteten Ermittlungen. Jedoch fanden sie kein Anwesen und auch nicht die Leichen der SchĂŒler. Der ĂŒberlebende SchĂŒler konnte es nicht glauben und die Auroren schickten ihn zu Madam Pomfrey, die ihn untersuchte. Die Auroren glaubten, dass der SchĂŒler sich alles eingebildet hat und die anderen SchĂŒler wahrscheinlich von Todessern entfĂŒhrt wurden, da es hĂ€ufiger zu der Zeit vorkam. Der ĂŒberlebende SchĂŒler hatte es an dem Tag nach Halloween sehr schwer an der Schule. Die SchĂŒler lachten ihn aus und nannten ihn Spinner. Als es dann Schlafenszeit wurde dachte er an die Geschehnisse zurĂŒck und konnte sich nicht vorstellen, dass es alles nicht passiert ist. Er betrachte sich im Spiegel und plötzlich stand Herr Strauß hinter und rammt ihm ein Messer durch den Bauch. Er schloss ganz langsam seine Augen und atmete seine letzten AtemzĂŒge, als er ganz leise hört "Aufwachen, Aufwachen heute ist Halloween". Der SchĂŒler machte verschwitzt die Augen ganz weit auf und atmete erleichtert aus



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    Yuji Nishida bester Mann



    kind regards

    Aqua

    5 Mal editiert, zuletzt von Aquaburn ()

  • :) NatĂŒrlich will ich dann auch mal meinen Teil dazu beitragen :)



    Wie ein jedes Jahr wachte Amy auf. Es war der 1. Oktober und wie immer an diesem Tag, hörte sie leises Summen.

    Amy war noch ein Kind als es begann, ein SÀugling und schon damals hörte sie es immer,

    wieder, den leisen Klagegesang, der aber so gar nicht traurig klang.

    Den Oktober liebte Amy schon als Kind.

    Nicht nur das es der Monat voller Grusel war, den sie so liebte,

    sondern weil am 1. Oktober diese wunderschöne Melodie langsam anfing.

    Nein, Amy liebte den Monat aufgrund seines Aussehens und kein Beginn einer

    Jahreszeit war fĂŒr sie so wunderschön, wie der Herbst oder der Oktober mir seinen Farben.



    Auch liebte Amy es bei schlechtem Wetter entweder, in ihrem Haus zu

    sitzen vor dem Kamin, mit einem Buch oder im Garten ihrer Eltern im Regen

    zu tanzen, wenn Sie sich unbeobachtet fĂŒhlte.

    Seit Amy aber nach Hogwarts ging, Ànderte sich dies allerdings.

    NatĂŒrlich konnte Sie nicht mehr all jene Dinge tun, die Amy als Kind getan hatte.

    Eines blieb ihr jedoch und das war auf diese Stimme zu warten, die sie jedes Jahr zum Oktober begrĂŒĂŸte.



    Es war wie das wiederkehren einer alten Freundin, auf das Amy das ganze Jahr hoffte.

    Es begann stets bei Anbruch der Nacht.

    Leise KlÀnge, getragen vom Wind wehten zu ihr.

    Es war stets derselbe Klang der sich ĂŒber den Monat zu einer Melodie bildete.

    Bis zum 31. Oktober wenn die Melodie ihren Höhepunkt erreichte und zudem meist auch eine Art weinen zu hören war.

    Als kleines MĂ€dchen hatte Amy oft Nachts wach gelegen um der Stimme zu lauschen.

    Als sie es damals ihren Eltern erzĂ€hlt hatte, waren diese fĂŒrchterlich besorgt gewesen.

    Damals hatten ihre Eltern ihr eine alte Legende erzÀhlt.



    Eine junge Frau sollte sich in frĂŒhster Zeit ihrer Familie angeschlossen haben und diese sollte ihre Familie beschĂŒtzen.

    Sie sollte ein wunderschönes Lied singen, jedes mal wenn etwas böses

    oder der Tod selbst in ihrer Familie Einzug halten sollte.

    Zuerst hatte sie Angst.

    Doch Amy konnte sich nicht vorstellen, das eine so wunderschöne

    Stimme etwas so grauenvolles wie den Tod herbeirufen könne.

    So folgte Amy der Stimme bis zu ihrem Garten, dort am Brunnen

    bei den Rosen saß eine vermummte Gestalt.



    Sie wollte nĂ€her kommen, da bemerkte Sie die weißen, langen Haare der Gestalt, welche erschrak als sie nĂ€her trat.

    Es war eine Frau, eine wunderschöne mit eben jenem weißen Haaren, die sie bereits gesehen hatte, bleiche GesichtszĂŒge und rotgeweinte Augen.

    Als Amy sich nochmal versuchte sich zu nĂ€hern, trat die Gestalt jedoch einen Schritt zurĂŒck, schĂŒttelte ihren Kopf und sang nur noch lauter.

    In dem Zeitpunkt begann Amy damals Kopfschmerzen zubekommen, sie fasste sich an den Kopf und schloss kurz die Augen.

    Sie hörte nur kurz das Schlagen von FlĂŒgeln.

    Als sie ihre Augen wieder öffnete, war die Gestalt fort.

  • Hier ist meine Horror Geschichte und viel spaß beim Lesen.




    Es war einmal ein Mann namens Peter, der von der Arbeit nachhause kam. Es war schon 23 Uhr und es war dunkel draußen. Er machte sich etwas zu essen und aß. Dann hat er sich ins Bett gelegt und... PLÖTZLICH halluziniert er und neben ihm lag eine Katze die miaute. Peter rieb sich die Augen und als er seine Augen wieder öffnet war die Katze verschwunden. Er dachte sich nichts dabei und ging zur TĂŒr und... AUF EINMAL rannte die Katze durch den Flur, er rannte zu seinem Bett und schlief ein. Er begann zu trĂ€umen: Er wacht in seinem Zimmer auf, es war Tag und er fuhr zur Arbeit. Auf dem Weg mit dem Auto waren alle Straßen leer. Bevor er ins GebĂ€ude ging sah er wie dieses zerstört war und niemand drinnen war. Er ging in sein BĂŒro und der PC war noch an... Google war offen und bevor er sich den Begriff durchlesen konnte war... PLÖTZLICH der PC aus.


    Das Licht flackerte und die Fenster haben Risse. Die TĂŒr ging von Alleine auf und durch diese kam eine Gestalt die rote Augen, kein Gesicht und schreckliche Klauen hat. Er hatte so Angst, dass er aus dem Fenster sprang... ER ERWACHTE und zuckte auf. Er dachte er trĂ€umt nicht mehr aber er tat es dennoch. Es war Tag und er fuhr in den Wald und wollte darauf klar kommen was passiert ist. Auf einmal war es Nacht und er hörte ein schrei. Auf dem Weg war ein gruseliges MĂ€dchen mit langen Haaren, das ihr Gesicht bedeckt. Sie hat Kleidung wie aus dem Krankenhaus und ging langsam auf Peter zu. Er hatte so Angst, dass er sich in die Hose pinkelte. Er guckte zum Auto und wieder auf den Weg... das MĂ€dchen war weg.


    Er rannte zum Auto, stieg ein und rieb sich die Augen und plötzlich war es wieder Tag. Er fuhr so schnell er konnte nach Hause. Als er den Motor ausmachte guckte er in den RĂŒckspiegel... DAS MÄDCHEN war da und legte ihre Hand auf die Schulter von Peter und er wachte auf. Er hatte Angst und rief die Polizei. Er erzĂ€hlte das komische Sachen bei ihm vorgehen und sie schnell kommen sollten. Als er aus dem Fenster sah war das Polizeiauto vor der TĂŒr er freute sich, machte auf und auf einmal war das Polizeiauto weg. Er rief nochmal an und fragte, warum sie noch nicht da sind, die Polizei fragte wer er sei und das er nie angerufen hatte. Dann flug eine Kugel direkt in seinen Kopf. Er wachte in einer Eiskapsel auf, weil er sich fĂŒr 100 Jahre in Eis legen lassen hat und die 100 Jahre waren vorbei.




    ENDE

    Danke ihr meine Geschichte zu ende gelesen habt,


    Liebe GrĂŒĂŸe Manu

  • Genesis

    Kapitel 1 - Der Tag davor



    An einem kalten Wintermorgen in den frĂŒhen 80er-Jahren trafen sich die drei Freunde Ben, Jerry und Max vor der Schule auf dem Hof. Sie unterhielten sich wie fast jeden Morgen ĂŒber ein Brettspiel, dass sie jeden Samstag zusammen spielten, Dungeons and Dragons. Sie hatten bereits einen Plan erstellt, wie ihr nĂ€chstes Spiel verlaufen sollte und Max erzĂ€hlte von den neuen Figuren, die er gekauft hatte. Seine Mutter war jedoch nicht einverstanden damit, dass ihr Sohn das Geld dafĂŒr aus der Haushaltskasse nahm und versteckte die Figuren. Als die Schulglocke lĂ€utete, gingen die drei in den Unterricht und versuchten sich den Unterricht so angenehm wie möglich zu gestalten. Doch wenn eine Doppelstunde Mathematik anstand und danach eine Klassenarbeit geschrieben werden sollte, konnten die drei nicht wirklich einen angenehmen Schultag haben.


    In der Pause plauderten sie ein bisschen und Ă€rgerten sich ĂŒber ihren Lehrer. “Warum lĂ€sst der Alte uns am Freitag eine Klassenarbeit schreiben, sowas gehört verboten”, sagte Jerry mit genervter Stimme. Nachdem die Glocke ein letztes Mal lĂ€utete und die SchĂŒler ins Wochenende entließ, trafen sich die drei noch einmal am Schultor und besprachen, wann und wo gespielt werden soll. Sie entschieden sich, bei Max zu spielen und verabschiedeten sich.



    Kapitel 2 - Das Spiel



    Am Samstagnachmittag trafen sich die Freunde bei Max. Sie gingen auf direktem Weg in sein Zimmer und bereiteten alles fĂŒr das Spiel vor. Alles war aufgebaut und bereit zum Spielen nur Max’s neue Figuren fehlten. Max hatte schon eine Ahnung, wo seine Mutter die Figuren versteckt haben könnte und bat die anderen mit auf den Dachboden zukommen. Oben angekommen versuchten sie das Licht einzuschalten, doch nach einem kurzen Funken war die GlĂŒhbirne auch schon kaputt. Max sagte: “Verdammt, die Birne ist schon wieder kaputt. Irgendwo hier oben mĂŒssen sie sein. Meine Mutter versteckt auch meine Geburtstagsgeschenke immer hier.” Nach einer Weile wurden die drei Freunde fĂŒndig, sie fanden die Figuren auf einem Karton, der mit der Zahl 935 beschriftet war.


    Aus Neugier fragte Jerry: “Was ist das fĂŒr ein alter Kasten hier?” Max war sich selbst nicht sicher und schaute hinein. Im Karton befanden sich weitere Figuren, die aussahen wie DĂ€monen und ein Spielbrett, das einige SchĂ€den aufwies. Ben sagte. “Lass uns das mit runter nehmen und nachher mal herausfinden, wie es funktioniert.” Die anderen stimmten ihm zu und sie trugen alles in das Zimmer von Max. Nach einiger Zeit luden Max’s Eltern die andern ein, zum essen zu bleiben, da der Sturm draußen wĂŒtete. Nach dem Essen gingen die drei wieder zurĂŒck ins Zimmer und spielten weiter.



    Kapitel 3 - Der verlorene SchlĂŒssel



    Um 22:30 beendeten sie ihre Dungeons and Dragons Runde und rÀumten alles sorgfÀltig auf. Ben schlug vor, den Karton zu öffnen und das komisch aussehende Spielbrett aufzubauen. Die anderen beiden stimmten ihm zu.

    Er öffnete den Karton, nahm das Spielbrett heraus und begutachtete es. Auf der RĂŒckseite waren Zeichen und Symbole und das Wort “Genesis” geschrieben in einer merkwĂŒrdigen Schrift. Als sie es aufgestellten und die Figuren vom Staub befreiten, wurde der Sturm immer heftiger und der Regen peitschte gegen das einzige Fenster im Raum. Die Sonne war schon lĂ€ngst untergegangen und die einzige Lichtquelle im Raum war die Deckenlampe. Im Karton befanden sich neben den Figuren und dem Brett auch ein dunkelroter Dodekaeder, ein WĂŒrfel mit 12 Seiten.

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    Zudem war auch eine komisch wirkende Kugel mit irgendwelchen Hieroglyphen und alten Symbolen darauf. Den die Kugel ignorierten sie jedoch und ließen sie im Karton.

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    Kapitel 4 - Der Schattenmann



    Als alles vorbereitet war und die Figuren auf dem Brett platziert wurden, nahm Ben den WĂŒrfel und warf ihn auf das Spielbrett. Er warf eine 4 und rĂŒckte seine Figur 4 Schritte vor. Als Jerry den WĂŒrfel nahm und ihn sich angesehen hat, bemerkte er ein komisches Symbol, dass auf dem WĂŒrfel, auf der Kugel und auf sĂ€mtlichen Figuren aus der Kiste zu sehen war.

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    Er fand es ein wenig komisch, wĂŒrfelte jedoch trotzdem. Der WĂŒrfel kullerte vom Tisch und fiel auf den Boden. Der WĂŒrfel zeigte das Symbol und Augenblicke danach begann das Licht zu flackern. Alle Figuren auf dem Brett fielen um und das Symbol auf ihnen begann zu leuchten. Sie leuchteten alle in einem dunklen Orange auf. Der Karton begann zu wackeln und alle zuckten zusammen und Max fragte die anderen: “Was ist denn hier los, was passiert hier?” Keiner antwortete auf seine Frage, denn der Karton fiel um und die Kugel flog einige Zentimeter ĂŒber dem Boden. Sie leuchtete heller als die Deckenlampe. Wenige Momente danach zerplatze die Birne in der Lampe und nur noch das orange Licht der Kugel erhellte den Raum. Man konnte einige mechanische GerĂ€usche wie die eines Schlosses hören. Aus der Kugel trat ein purpurfarbener Rauch aus und eine menschenĂ€hnliche Gestalt mit Tentakeln an den ExtremitĂ€ten stieg aus dem Rauch hervor.

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    Die Gestalt musterte das Zimmer und sah die drei Jungen geschockt vor sich sitzen.

    Sie sprach mit einer tiefen und hallenden Stimme zu ihnen: “Ihr unwĂŒrdigen habt ihr mich befreit, dafĂŒr werde ich euch verschonen!”

    Ben fragte mit zitternder Stimme: “Wer sind sie?”

    Die Gestalt antwortete prompt auf die Frage: “Ich bin der Schattenmann, Herrscher des Planeten Apothicon”.

    Die Gestalt verschwand in dem purpurnen Rauch und die Kugel leuchtete in hellem orangem Licht auf. Kurze Zeit spÀter erlosch das Licht und nicht weit vom Haus entfernt schlug ein roter Blitz in einen Baum ein, man konnte die Farbe deutlich durch das Fenster erkennen. Das gesamte Wohnviertel war ab diesem Moment vom Stromnetz getrennt, denn eine Hochspannungsleitung wurde getroffen.

    Die Freunde wurden bewusstlos.



    Kapitel 5 - Der Traum



    Als am nĂ€chsten Morgen Max’s Mutter das Zimmer betrat, sah sie ein Chaos und vermutete, die Kinder hĂ€tten bis tief in die Nacht gespielt. Sie weckte die Drei auf und fragte: “Habt ihr etwa die ganze Nacht eurer Brettspiel gespielt?”

    Ben verneinte die Frage und versuchte ihr klarzumachen was letzte Nacht passiert war. NatĂŒrlich glaubte sie die Geschichte sei erfunden und sagte trotzig: “Ihr mĂŒsst aufhören mit euren komischen Spielen, die machen euch ganz verrĂŒckt. Sicher habt ihr nur schlecht getrĂ€umt.” Sie erklĂ€rte die kaputte GlĂŒhbirne sei der kaputten Hochspannungsleitung zu verschulden, denn es soll im ganzen Viertel keinen Strom mehr geben. Danach ging sie aus dem Zimmer.

    Die Freunde waren sich einig, sie hÀtten niemals alle das selbe TrÀumen können. Seit diesem Tag versuchen sie herauszufinden, was ihnen in dieser Nacht passiert ist.

    Wir bauen nen Elektrozaun wegen T-Rex, der frisst uns sonst die Sauerkirschen weg.

    Einmal editiert, zuletzt von Mike ()

  • Halloween...

    Tabea öffnete die Augen. Es war dunkel im Raum. Nur der Mond, von den Wolken fast verdeckt, ließ das Zimmer in ein diffuses Licht tauchen. Er ließ gerade noch die Schatten der langen Äste der BĂ€ume, vor dem Fenster, wie krumme Finger ĂŒber die Wand im inneren streichen. Es zog eiskalte Luft durch die Ritzen der Fenster hinter ihrem Bett, Tabea fröstelte und zog sich die Decke ĂŒber die Schultern.


    Sie legte gerade wieder ihren Kopf auf ihr Kissen, als wieder das lang gezogene Knarzen zu hören war. Sie zuckte zusammen. Dann ein schleifendes GerĂ€usch. Ihr Blick fiel zur TĂŒr, dann auf die Uhr. Viertel vor drei zeigten die fluoreszierenden Zeiger an. Das nĂ€chste Knarzen ließ sie wieder zur TĂŒr blicken. Bewegte sich der TĂŒrknauf? Tabea zog die Decke ĂŒber ihren Kopf und drehte sich von der TĂŒr weg. Sie schloss fest die Augen und wartete in aller Stille. Sie wagte kaum zu atmen, zitterte am ganzen Leib. Als plötzlich etwas auf ihrem Bett landete.



    Ein zögerndes Stimmchen sagte „Tabby?“ Tabea entspannte sich, nahm die Decke von ihrem Kopf und setzte sich im Bett auf. „Sarah? Was machst du denn hier? Du hast mir vielleicht einen Schrecken eingejagt.“Sarah schmiegte sich an ihre große Schwester. Sie hatte ihre eigene Decke ĂŒber den Flur mitgeschliffen und machte es sich so richtig gemĂŒtlich. „Das werden wir wohl nicht mehr so oft machen können, wenn du erst in diese Schule gehst.“ Tabea nahm ihre kleine Schwester in den Arm, sie dachte genauso und vermisste es schon jetzt, aber das konnte sie einer 5-JĂ€hrigen nicht sagen, schließlich war sie die große Schwester. „Ich werde jeden Abend an dich denken. Musst du denn so weit weg? Und mich hier mit Papa in dem großen Haus ganz alleine lassen?“ Tabea zog ihre Nachttischschublade auf, nahm einen vergilbten Briefumschlag heraus. Sie zog ihn auf und las laut vor: Sehr geehrte Ms. Petterson, wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, das sie an der Schule fĂŒr Hexerei und Zauberei angenommen sind.



    Beigelegt finden Sie eine Liste aller benötigten BĂŒcher und AusrĂŒstungsgegenstĂ€nde...

    Ja, ich weiß unterbrach sie Sarah hastig: „Das Schuljahr beginnt am 1. September“, Ă€ffte sie den immer gleich klingenden Text nach. Alle am FrĂŒhstĂŒckstisch mussten es wochenlang jeden Morgen hören. Tabea war ausgewĂ€hlt. Sie wusste ihr ganzes Leben nichts von ihrer anscheinend existierenden Kraft. Ihr Vater fiel aus allen Wolken, doch Oma hatte nur wissend genickt und ein verschmitztes Grinsen an den Tag gelegt, als der Brief eines Morgens an Tabea adressiert ankam. Danach hatten sie sich stundenlang gestritten. Sarah und Tabea hörten oben in Sarahs Zimmer alles ĂŒber den Abzug mit. Ihre Mutter, Gott hab sie selig, war bei Sarah Geburt gestorben.


    Sie war wohl eine Hexe gewesen, was sie ihrem Mann, Tabeas und Sarahs Vater, jahrelang verheimlicht hatte. Oma war wohl zur Verschwiegenheit verdammt worden und hat auf genau diesen Tag gewartet. Der Brief aus Hogwarts kam, nun musste er es wissen, damit Tabea und eventuell auch Sarah die Schule fĂŒr Hexerei und Zauberei besuchen konnten. Tabea dachte an den Moment zurĂŒck, als sie es das erste mal gelesen hatte. Ein Scherz? Ein Versehen? Zauberei? Oma hatte ihr dann alles erklĂ€rt. Sie waren in der Winkelgasse, Sarah durfte auch mit. Was es da alles zu sehen gab. Fliegende Besen, verzauberte BĂŒcher, ZauberstĂ€be, kleine Kobolde und und und.


    Es war ein ereignisreicher Tag.

    Nun stand der riesige Koffer unten im Flur und in drei Tagen soll die Fahrt losgehen. Sie wĂŒrde Sarah vermissen, das wusste sie, aber trotzdem war sie voller Vorfreude auf die Dinge die da kommen sollten.


    Jetzt saßen sie beide auf dem Bett und dachten an die Zukunft, getrennt von einander. „Kannst du nicht schlafen?“ fragte Tabea. „Nein, wir haben nur noch ein paar Tage hier zusammen und die will ich mit dir verbringen.“ Tabea schaute sie grinsend an. Im Dunkeln konnte sie ihre Antwort nur erahnen. Aber Sarah sprang schon vom Bett, die Decke ĂŒber Kopf gezogen: „Dann will ich zuerst!“ Sie sprangen beide vom Bett auf. Tabea legte den rechten Zeigefinger an die Lippen und sie schlichen sich aus dem Zimmer, die Treppe hinunter. Sie schlossen die große FlĂŒgeltĂŒr hinter sich, somit konnten sie nun normal durch das Haus streifen ohne das jemand sie hören konnte.


    Denn alle anderen schliefen in ihren Zimmern auf der anderen Seite der großen TĂŒr. Tabea und Sarah lachten laut, als sie hĂŒpfend in die KĂŒche gingen und aus dem großen SĂŒĂŸigkeitenglas einige ihrer LieblingsĂŒĂŸigkeiten holten. Dann standen sie sich gegenĂŒber, Tabea ein bisschen gebĂŒckt, damit sie Sarah in die Augen blicken konnte. „Du hast 30 Sekunden, ĂŒberasch mich!“ Tabea schloss die Augen und fing laut an zu zĂ€hlen: „Eins,... humpalumpa, Zwei,... humpalumpa,“ Sarah rannte los. Die leisen Schritte von nackten FĂŒĂŸen auf dem Fliesenboden konnte sie noch hören, sie wurden immer leiser, dann war Stille. „29..., humpalumpa, 30! Ich komme!“



    Tabea und ihre Schwester spielten dies gerne in dem sehr verwinkelten großen Haus. Ihre Freundinnen kamen nicht sehr gerne zu ihr zu Besuch. Aber schließlich geht keiner gern zum Bestatter. Und schon gar nicht zu einem wie ihrem Vater, der seine GeschĂ€ftsrĂ€ume im Haus hat. Tabea ging in den Speiseraum:“Buuuuh!“ Dabei zog sie, die bis zum Boden reichende Tischdecke nach oben und lugte unter den Tisch. Nichts. Sie ging durch den Korridor, mit seinen vielen FlurschrĂ€nken, den Salon, dann zurĂŒck in die KĂŒche, die Speisekammer hatte sie vergessen. Mit deutlicher weniger Lust auf verstecken ging sie wieder in den Salon. Alle Verstecke, die sie von ihrer Schwester schon kannte waren leer. Sie ging zurĂŒck in den Korridor. Die HaustĂŒr war abgeschlossen, schummriges Licht fiel auf den Fußboden. Plötzlich, ein Schatten.


    Tabea starrte auf die TĂŒr. „Sarah, lass das! Du weißt draußen gilt nicht.“ Sie ging zur TĂŒr. Kein Schatten mehr. Sie öffnete die HaustĂŒr und schaute in den Garten. Es war windig und kalt, es regnete sogar leicht, aber der Mond schien weiter durch die Wolkendecke hindurch, als wolle er sich nichts gefallen lassen. Tabea schloss die TĂŒr, sie konnte sich nicht vorstellen, dass sie bei diesem Wetter rausgegangen ist.



    Als sie sich umdrehte, fiel ihr Blick auf die TĂŒr. Die TĂŒr die eigentlich immer abgeschlossen sein sollte. Doch gerade in diesem Moment sah Tabea dass das Schloss geöffnet war. Sie zog die TĂŒr auf. Ein leises Quietschen, einen Blick auf eine steile Treppe und das Licht was von der Decke kam, nahm sie wahr. Warum war das Licht an, Sarah wird doch nicht...? Tabea stöhnte auf: “Sarah!“ Sie tat einen Schritt auf die kalten Stufen. Es war nicht besonders hell, durch die nackte GlĂŒhbirne an der niedrigen Decke. Die TĂŒr am Ende der Treppe war verschlossen, allerdings fiel auch dort durch das kleine Fenster Licht in den Gang. Sarah drĂŒckte die Klinke hinunter und stieß die TĂŒr auf. „Sarah!“ Stille.



    Es war ein steriler Raum. Alle Werkzeuge waren in ihren speziellen SchrĂ€nken verschlossen, sie waren fein sĂ€uberlich mit Namen bedruckt und blitzten hinter den GlastĂŒren der HĂ€ngeschrĂ€nke an der Wand. Es roch nach Desinfektionsmitteln und in der Mitte stand ein Tisch. Ein Edelstahltisch mit einem schwarzen Sack darauf. Ein Leichensack. Der Reißverschluss war verschlossen. Alle SchrĂ€nke im Raum schienen verschlossen zu sein. Tabea wusste zwar wo ihr Vater alle SchlĂŒssel hatte, doch sie fand es unwahrscheinlich, das Sarah sich die MĂŒhe gemacht hĂ€tte, diese aus dem Schlafzimmers ihres Vaters zu entwenden. Der Raum war kalt und Tabea fröstelte es etwas, sie wollte raus. Die Toten, so sagte ihr Vater immer, können einem nichts mehr tun. Trotzdem war es gruselig hier zu sein und Sarah wĂŒrde sich bestimmt nicht hier hin verirren. Sie weiß wie Vater dazu steht.

    Als Tabea die TĂŒr wieder schließen will, hört sie plötzlich etwas knarzen.


    Hatte sie das gerade richtig im Augenwinkel gesehen? Hatte sich der Leichensack bewegt? Tabea drehte sich zum Tisch, der Sack bewegte sich. Tabea riss die Augen auf. Ihr Herz klopfte laut, ihr wurde schummrig vor den Augen. Sie hielt sich krampfhaft an der TĂŒr fest und war wie erstarrt. Sie riss den Mund auf um zu schreien, doch sie konnte nicht. Das knarzen, es kam vom Reißverschluss. Er öffnete sich langsam. Tabea kam zu sich, riss die TĂŒr auf, schloss sie von draußen, bevor sie einen Blick in das Fenster der TĂŒre erhaschte. FĂŒĂŸe, blutverschmiert lugten nun aus dem Leichensack auf dem Tisch. Tabea schrie und rannte nach oben, durch den Flur in die KĂŒche. TĂŒren fielen zu. Kam das... was immer was es war hoch? Die TĂŒr. Tabea rannte wieder in den Flur. Das Schloss, sie konnte es verschließen. Sie ließ das Schloss zuschnappten. „Puuuuuh“, sie atmete tief durch und ihr Blick fiel auf den Fußboden. Dort. Schritte.


    FußabdrĂŒcke bis in die TĂŒr zum Salon. Sie blickte voller Schrecken um die Ecke in das Zimmer rein. Sie hörten mitten auf dem weißen Teppich auf. Sie blickte sich um. Nichts. Sie schlich wieder in den Flur, in die KĂŒche. Sie musste nach oben, zu Vater ins Schlafzimmer. Sie schlich los Richtung Speisezimmer. Als vom Eingang vom Salon aus der Leichensack angerannt kam. Er machte schmatzende GrunzgerĂ€usche. Auf kleinen, nackten FĂŒĂŸen sprang er auf sie drauf. Begrub Tabea unter sich, sie schrie mit aller Kraft: „Iiieeeeeeeeeeh!“ Der Geruch von Gummi und der seltsam, sĂŒĂŸe Geruch des Todes kroch ihr in die Nase. Sie wollte nur weg. Plötzlich war der Leichensack in der Luft, flog von ihr direkt gegen die Wand des bebilderten Speiseraums. Es machte einen ohrenbetĂ€ubenden LĂ€rm, dann fielen einige der Bilder zu Boden. Plötzlich war es still. Nur das laute GerĂ€usch von Tabeas Atmen war in der Stille zu hören.


    Tabea lag auf dem Boden, heulte bitterlich, als ihr Vater den Raum betrat. Er riss die Augen auf und rannte sofort zu ihr. „Was ist passiert?“ Tabea zeigte auf den blutverschmierten Leichensack am anderen Ende des Zimmers. „Daaaaaa!“ Sie weinte immer noch bitterlich. „Was ist das denn?“

    Tabea wollte ihren Vater festhalten: „Nein, bleib da weg!“ Doch Ihr Vater ging zu dem Sack. Der Reißverschluss war feucht, vom Blut, ließ sich nur schwer öffnen. Zuerst kamen die Beine zum Vorschein, alles war rot, vom Blut durchtrĂ€nkt. Als letztes ward ihr Gesicht enthĂŒllt. Beide fingen an zu schreien: „NEIN!“ Es war Sarah, sie war tot.

  • Die Taverne der verlorenen Seelen


    Unsere Geschichte beginnt zur Jahrhundertwende um das Jahr 1800 herum. Vier Freunde, die gerade ihren Abschluss in Hogwarts gemacht haben bereisen die britischen Inseln um magische Tierwesen zu erforschen, und ĂŒber ihre Schulzeit hinaus magische Kniffe und auch Zauber zu erlernen. Eines Herbstabends, am Ende des 10. Monats, gerieten die Freunde in einen gewaltigen Regensturm. In der Ferne erblickten sie, zwischen dem herabprasselnden Regen und den BĂ€umen einige kleine Lichter weiter vorne am Weg. Nach ein wenig Absprache nickten sie und gingen auf die Lichter zu. Wenige Minuten spĂ€ter erreichten sie ein einladendes GebĂ€ude, welches dem Regen mutig trotzte, ĂŒber dem Eingang prankte das Schild: Willkommen im Gasthaus zum trunkenen Drachen.


    Sich gegenseitig freudig angrinsend gingen die Freunde durch die herbstlich dekorierte TĂŒr. Die TĂŒr fĂŒhrte die 4 in einen großen, musikerfĂŒllten Gastraum, die Tische gut besetzt, der ganze Raum eingenommen von einer fantastischen AtmosphĂ€re wie man es sonst nur aus Hogsmeade kennt. Wie bereits der Eingangsbereich ist der ganze Gastraum mit herbstlicher Ausstattung dekoriert, seien es die kleinen, geschnitzten KĂŒrbisse die als Lichtquelle auf den Tischen und an den Fenstern platziert sind, oder die Girlanden aus Herbstlaub in den verschiedensten Farben die die WĂ€nde zieren.


    Passend zum Namen der Taverne waren auch ĂŒberall verschiedene Zeichnungen von Drachen angebracht, die Speisekarte war geformt wie ein Drache und in der Ecke des Raumes stand ein Feuerspucker der Tricks auffĂŒhrte. Die Freunde setzten sich an einen Tisch und bestellten Speis und Trank, wĂ€hrend die Preise ziemlich hoch waren, galt dies auch fĂŒr die QualitĂ€t des Essens und der GetrĂ€nke. So verbrachten die 4 einen frohen Abend des Essens, des Trinkens und der Freude. Sie tratschten bis in die Nacht hinein und kippten ein Butterbier nach dem anderen weg, beinahe lustig mit anzusehen. MĂŒde, aber zufrieden ließen sie sich ein Zimmer zuteilen, machten es sich gemĂŒtlich und schliefen friedlich ein.


    Alles war wie immer, jeder der 4 angestellten im Gasthaus zum trunkenen Drachen ging seinen jeweiligen Aufgaben nach. Einer kochte, der andere reinigte die Zimmer, der andere pflegte die Pflanzen und einer bediente die GĂ€ste. Der Gastraum war gut gefĂŒllt und wie immer spielte ein Barde auf seiner Laute, wĂ€hrend ein Feuerspucker Tricks auffĂŒhrte. Alles war normal, bis auf die Tatsache das einige GĂ€ste sehr starr und monoton waren, scheinbar die immerselben GesprĂ€che fĂŒhrten und manchmal durchsichtig waren. Das muss den Freunden aufgefallen sein, denn sie wurden skeptisch, und fingen an ihre Situation zu hinterfragen. Jedoch nicht alle, irgendwann gab es sogar ein paar höchst amĂŒsante SchlĂ€gereien bei denen fleißig blaue Flecken verteilt wurden. SpĂ€testens jedoch, als sich GĂ€ste vor allen 8 Augen in Luft auflösten, waren sie sich einig das Irgendetwas nicht stimmte.


    Irgendwann nahmen sie endlich einen beißend ĂŒbelriechenden Geruch wahr, der aus der Kellerluke kroch. Die ihnen angeborene Neugierde, die ihnen bisher nicht aufgefallen war, nahm Überhand. Sie wollten die abgeschlossene Luke öffnen, was natĂŒrlich nicht funktionierte. Intuitiv griffen sie nach ihren ZauberstĂ€ben, die aber nicht da waren. Also nahmen sie einen der massiven StĂŒhle und schlugen das Schloss kaputt, welch Freude beim zuschauen! Etwas erschöpft, jedoch erfolgreich, konnten sie die nun in Mitleidenschaft gezogene Luke öffnen und stiegen hinab in den Keller.


    Der Geruch, der immer ekelerregender wurde, war kaum noch zu ertragen. Sie sahen Inferi, die kochten und Kisten durch die Gegend trugen, in einigen Ecken der RĂ€ume lagen Skelette, die dort vermutlich schon seit Ewigkeiten sein mussten, wie zum Schlafen in sich zusammengesackt. Über die WĂ€nde und Decken krabbelten kleine Spinnen, ĂŒberall waren Spinnenweben und der Vorstoß ins Innere des Kellersystems war ein großer Krampf und eine Probe fĂŒr die Nerven.


    Endlich, bestimmt eine Stunde nach Betreten meines Kellers fanden sie den Hauptraum. Überall waren Reste von lange getrocknetem Blut und dennoch hing der eiserne Geruch, den man von dieser so wertvollen FlĂŒssigkeit kennt, in der Luft, wie ein Vorhang aus Nebel, doch unsichtbar, und ĂŒberall prĂ€sent. An den Seiten des Raumes waren Zellen angebracht, welche die 4 Freunde vor die bisher grĂ¶ĂŸte, aber auch letzte große PrĂŒfung ihres Verstandes stellte. Hinter den Gittern erblickten sie sich selbst, wie schlafend, doch anders. Sie spĂŒrten den Drang zu sich zu gehen, doch die Gitter wĂŒrden es nicht zulassen. Dann, endlich offenbarte ich mich.


    Sie erblickten mein Antlitz, alt, gebĂŒckt, das faltige Gesicht eines alten Mannes, geschmĂŒckt mit einem breiten aufrichtigen Grinsen. Die Gitter hoben sich, und sie fanden sich innerhalb der Zellen wieder, ich lies sie raus, denn jetzt sollte der Spaß erst richtig beginnen. Sie erinnerten sich wer sie waren, wieso sie hier waren, und begaben sich wieder in den großen Hauptraum, in dem ich sie weiter wissend angrinste. Auf mein Geheißt hin begann sich der Raum mit meinen geliebten Inferi zu fĂŒllen, lachend gab ich ihnen ein Zeichen, sich ihre wohlverdiente Beute zu holen.


    So starrten die vier Freunde geschockt ihrem Schicksal entgegen. Das letzte was sie rochen, war der wohlige Geruch von Verwesung, das letzte was sie fĂŒhlten waren ZĂ€hne und Krallen die sich in ihr Fleisch bohrten, das letzte was sie sahen, ein grĂŒnes Licht, das von meinem Zauberstab nach und nach jeden einzelnen der 4 Freunde erreichte, und ihnen die Seele aus dem Leib stieß, welche mir bei meinen vorangegangenen Untersuchungen wahrlich interessante Dinge offenbarte. Doch was noch viel besser war, 4 weitere Inferi, 4 weitere Diener, 4 weitere Freunde.


    Eine Geschichte aus der Familienchronik der Madsens.


    Verfasst von Lloyd Madsen, Nekromant.


    Ich hoffe die Geschichte hat euch gefallen!


    Liebe GrĂŒĂŸe, Meiko

  • Der Fluch des Apophis



    Ägypten 2004, Pyramiden von Gizeh, westlicher Rand des Niltals:



    Drei weiße Rauchwolken landeten 150 Fuß von den Pyramiden von Gizeh entfernt. Aus der ersten Rauchwolke, die den Boden berĂŒhrte, erkennt man eine Frau mit dunklen mittellangen Haaren und einem braunen Eichenholzzauberstab in der linken Hand. Links und rechts neben ihr erscheinen zwei MĂ€nner mit jeweils einem Buchenholzzauberstab und einem Rotholzzauberstab. Die beiden MĂ€nner erheben ihre ZauberstĂ€be und sprechen die Worte:“Repello Muggeltum“ gemeinsam. Es bildet sich ein durchsichtiger Schleier, der sich ĂŒber die gesamte Pyramide ausbreitet, um somit Muggel fernzuhalten.


    Mit einem Befehl der dunkelhaarigen Frau, versuchen sie die Pyramide zu betreten. Um die Pyramide zu betreten, ritzt die Zauberin ein unbekanntes magisches Siegel in die von Sand bedeckte Pyramidenwand. Infolgedessen öffnet sich ein verstecktes magisches Tor, welches die Zauberer betreten. Nach dem Betreten schließt sich diese sofort. Mit den Worten „Lumos“ erhellen die Zauberer einen unendlich langwirkenden Gang. Schnell, aber bedacht, schreiten sie voran und tasten die Wand nach verborgenen GĂ€ngen ab. Nach nicht allzu langer Zeit entdeckt einer der Zauberer einen kleinen Schlitz, aus dem Luft entströmt.


    Die zwei Zauberer schreiten zurĂŒck und die dritte im Bunde richtet ihren Zauberstab auf die Wand und wirkt den Zauber „Bombarda Maxima“. Eine riesige Explosion entspringt aus ihrer Zauberstabspitze und sprengt ein Loch in die Wand. Das Loch in der Wand fĂŒhrt sie zu einer meterhohen Halle, welche verschiedensten SchĂ€tzen gefĂŒllt ist. Das Zauberertrio hatte es jedoch nur auf eine spezielle Sache abgesehen, die Acheron Konfiguration. Ein Artefakt, das alte mythische KrĂ€fte beinhalten soll. Bisher hat noch keiner solch ein mĂ€chtiges Artefakt geborgen. Eine inmitten des Raumes erhobene Truhe strahlt ein BedĂŒrfnis von Hochmut, Geiz, Begehren, Zorn, Selbstsucht, Neid und Ignoranz aus.


    Die Drei begeben sich zur Truhe und inspizieren diese. Mit dem Zauber „Reducto“ öffnen sie das Schloss der Truhe und machen den freudigen Fund der Achero Konfiguration. Nachdem die Truhe geöffnet wurde, entsteht ein sumpfgrĂŒner Nebel aus der Truhe hinaus und wandert die SchĂ€tze hinab. Langsam und vorsichtig entnimmt die dunkelhaarige Frau die Konfiguration und platziert sie in ihren mithilfe eines Ausdehnungszaubers belegten Rucksack. Geschwind begeben sich die Zauberer in Richtung Ausgang. Kurz bevor sie die Halle verlassen, hören sie plötzlich einen unglaublich lauten Schrei, der der einer Todesfee gleicht. Erschrocken schauen sich die Zauberer um.


    Sie bewegen sich weiter in Richtung Ausgang, werden aber von einer unerwarteten Wand, die zuvor nicht da war, aufgehalten. Panisch suchen sie einen weiteren Ausgang und versuchen erneut die nebenliegende Wand mit einem Explosionszauber aufzusprengen. Zu ihrer EnttĂ€uschung scheint es so, als wĂŒrde die Wand den Explosionszauber extrahieren. Voller Verzweiflung rennen sie zurĂŒck in die große Halle, erkennen sie jedoch nicht wieder. Das Holz der Truhen ist verrottet, die WĂ€nde mit Hieroglyphen bedeckt und die SchĂ€tze vollkommen verrostet.


    Sie hören ein leichtes Grunzen und mit einer schnellen Drehung erblicken sie eine verwahrloste Gestalt, die eines frĂŒheren Pharaos Ă€hnelt. Einer der beiden MĂ€nner tritt hervor und versucht das Wesen mit einem Schockzauber zu erwischen. Mit einem leichten Handwischen seitens der Kreatur wird der Schockzauber an die Decke weitergeleitet. Der Zauberer versucht weiter mit diversen Angriffszaubern die Kreatur zu schwĂ€chen, jedoch erfolglos. Panisch rennen die Drei tiefer in die Halle rein. Mit dem Zauber „Lumos Maxima“ erhellt die dunkelhaarige Frau den gesamten Raum und erkennt zu ihrem Bedauern, dass die Halle immer kleiner wird. Sie einigen sich darauf, dass sie sich aufteilen, um einen Ausgang zu finden. Einer der beiden mĂ€nnlichen Zauberer bewegt sich zur rechten Wand hin und erkennt einen Schacht.


    Mit Erleichterung drĂŒckt der Zauberer seinen Zauberstab gegen seinen Hals und verstĂ€rkt seine Stimme, um den anderen Bescheid zu geben. Er erkennt aber recht schnell, dass dies eine verheerende Folge mit sich bringt, denn die Kreatur lĂ€uft in seine Richtung. Panisch klettert der Zauberer in den Schacht und kommt in einer Kammer raus. Gleich nachdem er die Kammer betritt, schließt sich der Schacht und der Boden unter ihm beginnt sich von der Mitte aus in Richtung Wand zu öffnen. Der Mann klammert sich an die Wand und versucht, nicht hinunterzufallen. Mit dem Zauberstab im Mund versucht der Zauberer in Richtung geschlossenen Schacht zu klettern, rutscht jedoch beim zweiten Schritt hinab. Im Fall packt der Zauberer seinen Zauberstab und spricht vor Aufkommen auf dem Grund die Worte „Arresto Momentum“ und stoppt damit seinen Flug in der Luft und landet wohlbehagen auf dem Boden.


    Mit dem Licht auf der Spitze seines Zauberstabs erkundet er den neuen Bereich und entdeckt, dass er von alt pharaoinischen WĂ€chterstatuen umzingelt ist. Mit einer zittrigen Hand erkundet der Zauberer die Statuen und bemerkt, wie sich die Statuen öffnen. Aus jeder der Statuen tritt eine Kreatur hinaus und bewegt sich in Richtung des Zauberers. Vor panischer Angst beschwört der Zauberer ein DĂ€monsfeuer, welches die neun Kreaturen vernichten soll. Vor lauter Angst und Unerfahrenheit richtet sich das DĂ€monsfeuer unkontrolliert gegen ihn und er verbrennt elendig an den Flammen. Der zweite mĂ€nnliche Zauberer schleicht sich an der Kreatur vorbei und bewegt sich wieder Richtung Eingang der Halle. Ohne dass er die Aufmerksamkeit der Kreatur auf sich zieht, entschwindet der Zauberer aus der Halle. Mit wackeligen Beinen, versucht er seinen Weg aus der Pyramide zu finden und stĂ¶ĂŸt dabei auf eine TĂŒr, die ihn das Totengemach eines Pharaos bringt.


    Er bewegt sich zum Sarg des toten Pharaos und bekommt das BedĂŒrfnis, den Sarg zu öffnen. Er sieht einen in LeimentĂŒchern und Salbei gehĂŒllten Leichnam mit einer juwelenbesetzten Kette. Der GrabrĂ€uber beugt sich zum Amulett und plötzlich erhebt sich die Hand des Leichnams um den Hals des Zauberers und erwĂŒrgt diesen. Leidend versucht der Zauberer aus dem eisernen Griff des Leichnams zu entkommen, scheitert jedoch daran. Mit seiner rechten Hand zĂŒckt der Zauberer seinen Zauberstab und spricht die Worte „Diffindo“ und trennt somit den Arm des Pharaos ab.


    Der RĂ€uber dreht sich nun wieder zum Ausgand des Raumes und versucht dem Raum zu entfliehen. Der Pharao steht jedoch vor ihm und packt seinen Kopf und schlĂ€gt diesen gegen den Sarg. Mit siebenundzwanzig SchlĂ€gen auf den Sarg zertrĂŒmmert der Pharao den SchĂ€del des RĂ€ubers. Das letzte Mitglied im Bunde versteckt sich in einem alten Schrank und begutachtet die Acheron Konfiguration. Aus dieser entströmt der sumpfgrĂŒne Nebel und mit einem Funkeln in den Augen begutachtet die GrabrĂ€uberin der Konfiguration. Fast schon wie hypnotisiert lĂ€chelt sie das Artefakt an. Mit leisen zittrigen Worten flĂŒstert die Zauberin:“Ich werde dich nicht mehr alleine lassen, mein Schatz.“. VertrĂ€umt und mit den Augen auf die Konfiguration gerichtet, tritt sie aus dem Schrank und lĂ€uft wahrlos in der Halle herum. Dabei bleibt sie nicht unentdeckt. Die Kreatur entdeckt sie und sprintet auf die Zauberin zu


  • Das ErbstĂŒck




    Prolog:

    An einem regnerischen trĂŒben Dienstag Nachmittag, fuhr ich nach London um einen Auftrag fĂŒr eine sehr einflussreiche Familie zu erledigen.

    Mein alter Oldtimer 8 war nicht mehr besonders gut in Schuss, brachte mich aber stets zu meinem Ziel.

    Es war eine lange Strecke, links und rechts von BÀumen eingezÀunt und der Himmel zog sich rasch zu und war Wolkenverhangen.

    Die Regentropfen prasselten an den Fenstern und ĂŒbertönten beinahe die "Mondscheinsonate" von Beethoven, welche mich durch mein altes Autoradio bei der Fahrt begleitete.


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    Da meine selbst eingebaute Autoheizung den Geist aufgab wurde es schnell kalt. Ich zog meinen langen, dunkelbraunen Mantel etwas enger um mich herum und öffnete meine langen braunen Haare um meinen Hals zusÀtzlich zu wÀrmen.

    Ich war recht blass, hatte graue Augen und aufgrund meiner KörpergrĂ¶ĂŸe von 1,61cm sah ich ziemlich unscheinbar aus.

    An meiner linken Hand trug ich einen Ring, ein FamilienerbstĂŒck von meinem Vater.

    Der Ring erinnert mich jedes mal daran, dass ich Zuhause geliebt und erwartet werde.



    Mit diesem Gedanken fuhr ich die Straße weiter, bis ich die Auffahrt zum Anwesen der Greynd Familie erreichte.

    Man muss einmal im Kreis um einen alten Stein-Springbrunnen herum fahren um zu der ĂŒberdachten Garage zu gelangen.

    Dort stellte ich meinen Wagen ab, machte den Motor aus und schnallte mich ab.

    Ich schloss kurz die Augen um meine Nerven zu beruhigen und sagte mir immer wieder, wie ein Mantra:

    “Du schaffst das. Dir kann nichts schlimmes passieren. Du machst den Job und verschwindest wieder.”

    Nicht zu unrecht hatte ich großen Respekt und einen Hauch Furcht vor der Greynd Familie.

    Diese sind bekannt dafĂŒr, dass Leute, die in diesem Haus zu Besuch waren, einfach verschwanden und nicht mehr hinaus kamen.

    Aber das war ja nur ein GerĂŒcht, oder etwa nicht?


    Ich öffnete meine Augen, betrachtete mich kurz im Spiegel um mein Makeup zu ĂŒberprĂŒfen und kontrollierte dann meine Tasche.

    In dieser befand sich eine recht neue Polaroid Kamera, auf die ich sehr stolz war und passend zu der Sofortbildkamera Filme zum auswechseln.



    Ich öffnete die AutotĂŒr, nahm meine Tasche und stieg aus.



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    _____________________________



    ZĂŒgig ging ich zu dem großen Vordach um schnell aus dem Regen zu kommen,

    da ich natĂŒrlich meinen Regenschirm vergessen habe und direkt Nass war.

    Mit meinem Mantel verdeckte ich meine Kamera Tasche, damit diese nicht mit Wasser in BerĂŒhrung kam.

    Ich entdeckte einen großen TĂŒrklopfer, dieser Ă€hnelte zwar ein Gesicht aber mit verzerrten ZĂŒgen und leeren Augenhöhlen

    und sah im Allgemeinen sehr gruselig aus.

    Drei mal klopfte ich und man hörte den Hall selbst draußen, was auf eine spĂ€rlich eingerichtete Vorhalle hinwies.

    Ich wartete gefĂŒhlte endlose Minuten, der Wind blĂ€hte durch meine Haare und ich fröstelte unter meinen feuchten Mantel.



    Endlich hörte ich langsame Schritte die nÀher zu kommen schienen.

    Als dann die große dunkle EichentĂŒr geöffnet wurde, spĂŒrte ich keine WĂ€rme von Innen und selbst das Licht schien gedĂ€mmt zu sein.

    Ein Mann starrte mich mit großen ausdruckslosen Augen an und sagte kein Wort. Ich rĂ€usperte mich.


    “Entschuldigen Sie, Sir. Mein Name ist Flora Denver und ich bin die Fotografin fĂŒr die Familienaufnahmen der Greynd Familie.”

    Noch immer starrte er mich an und sagte nichts und verzog keine Miene.

    Ich rÀusperte mich noch einmal und fand diese Situation mehr als unangenehm.

    „Sir, mein Name ist Flora Denver und ich bin die Fotografin die ihr Herr gebucht hat um Familienfotos aufzunehmen.“

    FĂŒr einen kurzen Augenblick war etwas in seinen Augen zu erkennen, aber bevor ich es richtig deuten konnte war es verschwunden.

    War es Vorfreude? Belustigung oder gar was anderes? Oder habe ich mir das nur eingebildet.


    Noch immer sagte der Herr an der TĂŒr nichts. Ich nahm mir die Zeit um diesen Mann genauer zu betrachten.

    Allen Anschein war er der Hausangestellte, denn er trug ein weißes Hemd mit einem schwarzen Sakko und einer schwarzen Fliege um den Hals herum. Dazu zierten noch weiße Handschuhe seine HĂ€nde.

    Er war recht groß und schlank, aber schien schon etwas Ă€lter zu sein, was seine Falten bewiesen.

    Er hatte stechend hellblaue Augen und eine große Zornesfalte die sich ĂŒber seine Stirn zog.

    Außerdem hatte er keine Haare mehr auf seinem Kopf, daher kann man seine Haarfarbe nicht deuten.

    Durch seine buschigen Augenbrauen sah er noch grimmiger aus und seine Lippen waren nur ein dĂŒnner Strich, ohne jegliche Emotionen.


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    So langsam wurde ich ungeduldig „Sir, mein Name ist ..“ - „Kommen Sie rein und folgen Sie mir.“ sagte der Hausangestellter

    mit einer abwertenden Handbewegung und ließ mich verdutzt stehen.

    Ich beeilte mich ihm zu folgen und verteilte ĂŒberall dort wo ich lang lief eine kleine PfĂŒtze aus Wasser,

    die von meinem Mantel und meinen Haaren tropfte.

    Allerdings bemerkte er dieses nicht oder ihm war es einfach egal, er wĂŒrdigte mich nĂ€mlich keines Blickes und schritt mit zĂŒgigem Schritt voran,

    sodass ich beinahe rennen musste um an seine Fersen zu bleiben.

    Wir gelangten in ein Zimmer, dass mit irgendwelchen Deko Artikel vollgestopft war, die aber allesamt sehr Antik zu sein schienen.


    Überall an den WĂ€nden waren große, gebogene Fenster, die jedoch mit dunkelgrĂŒnen Samt VorhĂ€ngen zugezogen waren.

    Und dort in der Mitte saßen ein Ă€lterer Herr und eine Ă€ltere Dame an einem kleinen runden Tisch.

    Sie saßen so nah beieinander, dass sich ihre Knie fast berĂŒhrten und starrten sich ausdruckslos ohne jegliche Mimik an.

    Das mussten Mr. und Mrs. Greynd sein, stellte ich verwundert fest.

    Aber warum starrten die beiden sich so an und begrĂŒĂŸten mich nicht?

    Ich schaute etwas genauer hin und stellte fest, dass die beiden ĂŒberhaupt nicht blinzeln.


    Weitere 10 Minuten voller Unbehagen und peinlicher Stille vergingen, indem sie sich einfach weiter anstarren und noch immer nicht blinzeln!

    Wie ist das ĂŒberhaupt möglich?

    Ich suchte mit meinen Augen den Raum ab, um dieser verstörenden Situation zu entkommen.

    Ich entdeckte einen riesigen rötlich,- dunkelgrĂŒnen orientalischen Teppich auf den Boden, der dem Anschein hatte erst kĂŒrzlich gereinigt worden zu sein. An einer Wand stand ein antikes BĂŒcherregal, welches sichtlich mit BĂŒchern ĂŒberfĂŒllt war.

    GegenĂŒber direkt ĂŒber einem Chaiselongue hing ein ÖlgemĂ€lde von der Familie an der Wand,

    welches den Hausherren, seine Gattin und 2 Kinder abbildete.

    Mein Blick wanderte weiter ĂŒber die Georgianische Standuhr, die reich verziert an Schnitzereien war.

    Sie war aus dunklem Holz mit einem Hauch Gold an den ZifferblÀttern.

    Die Uhr ĂŒbertönte die Stille im Raum und es schien, als wĂŒrde das Ticken sich meinem Herzschlag anpassen.

    Nach einiger Zeit hörte ich auf einmal die Stimme von Mr. Greynd und zuckte erschrocken auf.




    „Guten Tag Ms. Denver. Es freut mich dass Sie hier sind. Haben Sie den Weg hierher schnell gefunden?“.

    Erleichtert atmete ich aus und wischte mir unbemerkt meine HĂ€nde an meiner dunkelblauen Jeans ab.

    „Danke Sir, guten Tag! Ja vielen Dank, der Weg hierhin ist sehr entspannt und ihr... Anwesen ist kaum zu ĂŒbersehen.“ lachte ich,

    um das GesprÀch etwas zu lockern.


    Der Kopf von Mrs. Greynd drehte sich sehr langsam zu mir, aber sie schaute nicht mich an, sondern etwas hinter mir.

    Ich verspĂŒrte den Drang mich umzudrehen um herauszufinden, ob hinter mir etwas stand, aber ich ließ es bleiben.

    Wahrscheinlich war es der Hausangestellte.

    Allerdings ertönte genau in dem Moment als ich das dachte die Glocke und der Hausangestellte rief, dass die Location fĂŒr die Aufnahmen nun bereit sei.

    „Vielen Dank Mr. Holdrings.“ sagte Mr. Greynd und stand gleichzeitig mit Mrs. Greynd von ihren StĂŒhlen auf,

    die wiederum noch immer hinter mich blickte und sich auf irgendetwas fokussierte.


    „Bitte folgen Sie mir Ms. Denver.“ hörte ich den Hausherren sagen und ich begleitete beide zu einem separaten Raum,

    der mich an ein Wohnzimmer erinnerte.

    Es sah sehr gemĂŒtlich aus, mit einem langen Sofa und mehreren Sesseln, welche mit vielen Kissen bestĂŒckt waren.

    An der langen Seite der Wand fand sich ein pompöser Kamin wieder, der etwas WÀrme in das Zimmer strömte.

    Sofort ging ich darauf zu und wÀrmte mich unauffÀllig am Feuer und hoffte, dass ich nicht mehr wie ein begossener Pudel aussah.


    In dem Wohnzimmer gab es kein Fernseher aber dafĂŒr viele weitere BĂŒcher und Zeitschriften.

    Ein Schachbrett gab es ebenfalls hier, dass auch schon bessere Tage gesehen hatte.

    Nachdem ich mich nun besser und trockener fĂŒhle, stellte ich meine Tasche auf einem kleinen runden Holztisch ab,

    auf welchem wunderschöne Blumen standen, die so nicht aussahen als wĂŒrden diese hier hingehören.

    Außerdem noch ein alter, tragbarer KerzenstĂ€nder.


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    Ich öffnete meine Tasche und nahm meine Polaroid Kamera heraus.

    Zum GlĂŒck waren dort noch einige Filme drin und konnte sofort mit den Anweisungen beginnen.

    Als ich mein Kopf hob, sah ich dass Mr. und Mrs. Greynd bereits sich in Position gebracht haben.

    Mr. Greynd sah mich erwartungsvoll an und wies mich zu der Position wo ich anscheinend stehen sollte.

    Schon langsam dachte ich, dass dies der einfachste Auftrag ist, den ich bis jetzt hatte.

    Ich blickte zu Mrs. Greynd und bemerkte wie ihre Augen zwischen mir und etwas was sich hinter mir befand hin und her flackerte

    und ihr Kopf bewegte sich ganz langsam aber eigenartig in zuckenden Bewegungen.

    Hoffentlich bekam sie jetzt keinen Anfall, dann mĂŒsste ich lĂ€nger in diesem Anwesen, bei diesen gruseligen Leuten sein.



    Ich rĂ€usperte mich. „Okay..., Sie sitzen ja bereits super. Sie können aber gerne noch etwas nĂ€her zusammenrutschen.“

    Keiner bewegte sich und keiner sagte ein Wort.

    Ich rÀusperte mich noch einmal (so viel habe ich mich, glaube ich, noch nie gerÀuspert).

    Aber mein Hals war staubtrocken vor NervositÀt und Angst. Woher die Angst kam kann ich nicht so genau sagen.


    „Okay, so ist es auch super! Dann schauen Sie bitte einfach ganz ruhig in die Kamera und .. wenn Sie möchten können Sie auch etwas lĂ€cheln.“ Allerdings lĂ€chelte keiner.


    Ich wartete noch auf die Kinder, die ich auf das ÖlgemĂ€lde gesehen habe,

    aber nachdem mich Mr. Greynd fragte worauf ich denn bitte warte, fotografierte ich die beiden.

    Ich machte immer paar mehr Aufnahmen, falls das ein oder andere Bild nichts wurde.


    „Perfekt, dann haben wir es bereits geschafft.“ sagte ich lĂ€chelnd.

    Ich spĂŒrte etwas hinter mir und meine Nackenhaare stellten sich auf, ich drehte mich instinktiv um die eigene Achse aber dort war nichts.

    Ein Glöckchen war zu hören und Mr. Holdrings, der Hausangestellte, verkĂŒndete, dass das Abendessen in kĂŒrze serviert wird.

    Mr. und Mrs. Greynd standen wieder gleichzeitig auf und schlenderten zum Esszimmer und ließen mich alleine im Wohnzimmer stehen.

    Ich schaute den beiden unglĂ€ubig nach und ĂŒberlegte was ich nun tun sollte.

    Ich habe mein Honorar noch nicht bekommen denn der Hausherr bestand darauf es mir Vorort zu geben.

    Er verzichtete nÀmlich auf sÀmtliche Technologien.



    UnschlĂŒssig und das Gleichgewicht von einem Bein auf das andere Bein wechselnd stand ich da und nahm mir fest vor mehr Mut zu haben.

    Also ging ich mit entschlossenen Schritten auf das Esszimmer zu und betrat den Raum.

    Sofort schlug mir ein köstlicher Duft entgegen und mein Magen knurrte.

    Erst da bemerkte ich, welch großen Hunger ich hatte.

    Der Hausangestellte stand hinter einem leeren Stuhl und wies mich mit seiner Hand auf, dort Platz zu nehmen.

    Verdattert stolperte ich zum Stuhl und nahm, alles andere als elegant, auf den Stuhl Platz.

    Keiner wĂŒrdigt mich eines Blickes, sondern starrten entweder Löcher in der Luft oder wie es bei Mrs. Greynd der Fall war, irgendetwas hinter mir.

    Das Essen wurde uns gebracht und wir alle fingen schweigend an zu essen.

    Ich trank mein erstes Glas Wasser in einem Zug leer und sofort fĂŒllte Mr. Holdrings dieses nach.

    Ich ertrug diese Stille nicht mehr und stellte die erstbeste Frage die mir in den Sinn kam.

    „Wo sind denn eigentlich ihre Kinder?“ Das war die falsche Frage.


    Mrs. Greynd, die gerade ein Schluck von ihrem Rotwein trinken wollte, starrte mich direkt mit ihren rot unterlaufenen Augen an

    und quetschte das Glas so fest bis er zerbarst.

    Der gute Wein wurde ĂŒberall hin verschĂŒttet und ruinierte das Abendessen.

    „Es... es tut mir leid! Ich habe ihre Kinder auf das ÖlgemĂ€lde gesehen und dachte..., dass sie vielleicht bei Verwandten sind.“

    „Nein, unsere Kinder sind verstorben.“ Das war das einzige was von Mr. Greynd kam.

    Dennoch aß er weiter, als wĂ€re nichts passiert. Ich versuchte ebenfalls weiter zu essen,

    konnte allerdings unter dem Irren Blick von Mrs. Greynd kein StĂŒck runter bekommen.




    Nachdem wir aufgegessen hatten, standen wir auf und Mr. Greynd gab mir mein Honorar.

    „Vielen Dank, Sir. Wollen Sie sich vielleicht die Aufnahmen vorher anschauen?“ fragte ich.

    „Nein und Sie sollten es auch nicht tun.“ Mr. Greynd drehte sich um und ging.


    Kein „Machen Sie es gut“ oder „fahren sie vorsichtig“ oder „kommen sie gut Heim“.

    Dann halt nicht.


    Ich nahm die Bilder, die inzwischen den Prozess der chemischen Reaktion abgeschlossen haben und legte diese in einen Umschlag.

    Allerdings siegte meine Neugier und ich musste mir die Bilder anschauen.

    Ein kleiner Schrei entwich meinem Mund. Denn auf diesem Bild waren noch andere ... Menschen?

    Aber sie sahen verzerrt und verschwommen aus.

    Und neben Mr. und Mrs. Greynd waren noch zwei kleinere Schatten, die jeweils eine Hand auf den Schultern des Ehepaars hatten.

    Sie alle hatten weit aufgerissene MĂŒnder, als wĂŒrden sie alle schreien.

    Es sah unnatĂŒrlich aus, als hĂ€tten sie keine Kiefer... . Die Augenhöhlen waren pechschwarz und eine richtige Figur besaßen die Schatten auch nicht.


    Ich ließ die Bilder fallen und ging schnell zu der großen EichentĂŒr, die Mr. Holdrings bereits fĂŒr mich aufhielt.

    Ich nuschelte ein „Schönen Abend“ und stĂŒrmte zu meinem Auto.


    Ich schloss meinen alten Oldtimer 8 auf, stieg in den Wagen, schnallte mich an und steckte den SchlĂŒssel in das ZĂŒndschloss.

    Aber es passierte nichts.

    Ich versuchte noch einmal den SchlĂŒssel umzudrehen um den Motor anzuschalten, allerdings sprang er nicht an.

    Frustriert schlug ich auf das Lenkrad und seufzte tief.


    Ich nahm mein Handy und wollte ein Taxi rufen, aber wie das Klischee so will, war mein Akku natĂŒrlich leer.

    Hatte ich mein Handy nicht heute morgen, bevor ich losgefahren bin aufgeladen?


    Ich musste mit den TrĂ€nen kĂ€mpfen, schloss die Augen und atmete tief und langsam ein und versuchte gleichmĂ€ĂŸig auszuatmen.

    Mir blieb wohl keine andere Wahl, als zu fragen ob ich das Telefon benutzen dĂŒrfte.

    Ich nahm mein SchlĂŒssel, schnallte mich wieder ab und stieg aus meinem Wagen.

    Ich ging zur TĂŒr zurĂŒck und wollte gerade mit dem gruseligen TĂŒrklopfer anklopfen, als die TĂŒr bereits geöffnet wurde.

    Mr. Holdrings stand an der TĂŒr und machte eine einladende Bewegung in Richtung Foyer.



    „Ihr Zimmer wurde bereits eingerichtet.“ Er ging voran und wollte mir allen Anschein den Weg zu .. meinem Zimmer zeigen?

    Ich war vollkommen verwirrt und sagte „Sir, wofĂŒr denn ein Zimmer? Ich mĂŒsste nur einmal schnell telefonieren, wenn das in Ordnung geht.“

    Aber der Hausangestellte ging weiter voran: „Hier gibt es kein Telefon, sie mĂŒssen hier nĂ€chtigen. Morgen geht ihr Wagen wieder.“


    Ich wĂŒrde wirklich zu gerne wissen, woher er wissen konnte, dass mein Wagen nicht anspringen wĂŒrde.

    Wir stiegen eine breite Treppe empor und gelangten in das Zimmer, welches fĂŒr mich eingerichtet wurde.

    Er öffnete die TĂŒr und ging wortlos davon.

    Ich schaute mich beunruhigt im Zimmer um und entdeckte ein altes Holz Bett,

    eine kleine dunkelbraune Eichenholz Kommode, einen Schaukelstuhl und einen zerpflĂŒckten alten Teppich.

    Die BettwĂ€sche war dunkel Beige und alles in allem, sah dieser Raum nicht besonders gemĂŒtlich aus.


    Ich zog meine Schuhe aus und ignorierte die Schlafsachen, die fĂŒr mich bereit gelegt wurde und stieg in das Bett und deckte mich zu.

    Ich starrte an die Decke an welcher der Putz schon ab bröckelte und dachte ĂŒber die Bilder und die Schatten nach,

    die nur auf den Aufnahmen zu sehen waren.

    AllmÀhlich wurden meine Lider schwer und ich sank in einen leichten Schlaf.



    Und wurde wieder wach.


    Leise hörte ich ein Kinderlachen, dass irgendwo aus meinem Zimmer kam und setze mich mit rasendem Herzen

    und stockendem Atem stocksteif auf mein Bett.

    Langsam zog ich die Bettdecke zurĂŒck und schwang meine Beine ĂŒber die Bettkante.

    Ich stand auf und schaute im Raum umher, allerdings haben sich meine Augen noch nicht an die Dunkelheit gewöhnt,

    daher tastete ich mich zum Lichtschalter um etwas Licht in die Dunkelheit zu bringen.


    Das Licht ging an und der Raum war leer.


    Ich hörte das Kinderlachen jetzt im Flur, nahm meine Kamera und trat hinaus um nachzusehen woher dieses kommen könnte.

    Allerdings traf mich etwas hart an der Schulter und ich bekam Panik.

    Ich machte eine 180 Grad Drehung, zurĂŒck in Richtung Zimmer.

    Doch ich musste feststellen, dass meine TĂŒr auf einmal verschlossen war.

    Ich drehte mich wieder um und machte instinktiv ein Foto nach dem anderen.


    Kurze Zeit spÀter schrak ich auf, da ein roter Ball wie aus dem nichts auf mich angerollt kam.

    Ich versuchte diesen aufzuheben, merkte aber, dieser durch irgendeine Kraft zurĂŒckgehalten wird, weshalb ich schnell ein Foto machte.

    Ich betrachtete die Aufnahme, als der Prozess beendet war und erkannte eine knochige rauchige Hand mit langen Fingern und spitzen FingernÀgel

    die um den Ball geschlungen war.


    Ich rannte die Treppe runter zum Foyer und klammerte mich an die TĂŒrklinke der EingangstĂŒr.

    Allerdings war auch diese verschlossen.

    Plötzlich hörte ich kleine trippelnde Schritte die sich mir schnell nÀherten und ich drehte mich reflexartig um.

    Ich erschrak als ich zwei kleine Gestalten mit weit aufgerissenen MĂŒndern sah, welche mich ansprangen und ihre spitzen ZĂ€hne in mein Fleisch bohrten.


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    Ich wachte in meinem hellen Zimmer auf, in meinem gemĂŒtlichen großen Bett und erkannte, dass das alles nur ein Traum war...

    Gewiss ein Albtraum, aber doch nur ein Traum.

    Ich versuchte das Gesehene abzuschĂŒtteln, stieg aus und ging unter die Dusche.

    Nachdem ich fertig geduscht hatte, ging ich mit einem Handtuch ĂŒber dem Kopf in die KĂŒche und machte mir FrĂŒhstĂŒck.

    Als alles fertig abgespĂŒlt war klingelte mein Handy.


    Ich ging ran: „Hallo? Flora Denver hier.“



    „Guten Tag, sind sie die Fotografin? Wir brĂ€uchten jemanden fĂŒr ein Familienfoto.

    Bitte kommen Sie zur Abbyroad X30, Sie werden angemessen entlohnt.“ und legte auf.


    Etwas verdattert starrte ich mein Handy an und beschloss, trotz des merkwĂŒrdigen Anrufs den Auftrag anzunehmen.



    Also machte ich mich fertig, packte meine Kamera Tasche, stieg in meinem alten Oldtimer 8 und fuhr los.

    Die „Mondscheinsonate“ von Beethoven lief im Radio und ich spĂŒrte ein Kribbeln im Nacken und ein Hauch von einem DĂ©jĂ -vu.


    Als ich an der Einfahrt angekommen bin, fuhr ich einmal im Kreis um einen alten Stein-Springbrunnen herum und stellte mein Wagen

    in der bedachten Garage ab und spĂŒrte erneut das GefĂŒhl eines DĂ©jĂ -vus.



    Ich stieg aus und ging zu der großen EichentĂŒr, die allerdings ein Spalt offen stand.

    Verwundert trat ich ein und blickte mich um.

    Alles war voller Staub und die Möbel waren mit Weißen Laken bedeckt.

    Das Anwesen scheint Menschenleer zu sein, bis auf diesen großen, schlanken Mann der auf mich zu kam.

    Er trug ein weißes Hemd, ein schwarzes Sakko und eine schwarze Fliege.

    Seine HĂ€nde waren hinter seinem RĂŒcken verschrĂ€nkt, aber ich könnte schwören das er weiße Handschuhe trĂ€gt.


    „Zu meinem Bedauern sind Mr. und Mrs. Greynd vor Monaten verstorben.

    Mr. Greynd ermordete seine Kinder und die Frau kam nie darĂŒber hinweg.

    Aufgrund Dessen das Mrs. Greynd immer mehr den Verstand zu verlieren schien, ermordete Mr. Greynd seine Geliebte und tötete sich danach selber.“


    Geschockt stand ich da und lauschte der Geschichte, die ohne Vorwarnung erzÀhlt wurde.

    „Aber.. ich habe heute morgen einen Anruf bekommen.. ich soll Familienaufnahmen von der Familie Greynd machen.“

    „Dann hat jemand Sie jemand reingelegt.“ sagte der Hausangestellte nĂŒchtern.

    „Und warum sind Sie noch hier? Wenn der Hausherr und die Dame nicht mehr hier sind?“ fragte ich.

    „Meine Aufgabe war es, die Leichen zu verstecken und verrĂ€terische Flecken zu beseitigen.

    Der Grund warum ich noch hier bin, ist, dass etwas von der Familie entwendet wurde und ich nicht ruhen kann bis das gewisse Etwas wieder im Besitz der Greynd Familie ist.“

    „Und... was i-ist das gew-w-wisse Etwas?“ stotterte ich.



    Der Hausangestellte wies auf meinen Ring und ich blickte nach unten an meiner linken Hand.

    Als ich wieder aufblickte und in das Gesicht von dem Mann mir gegenĂŒber schaute, merkte ich, dass er mich anlĂ€chelte.

    Aber es war kein freundliches LĂ€cheln.

    Es war bösartig, angriffslustig und er starrte mich mit einem gewissen Glanz in seinen Augen an.


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    „Herzlich Willkommen Zuhause Ms. Denver.“


    Ich erstarrte und die EingangstĂŒr schlug mit einem gewaltigen Schlag zu und das einzige was man noch hören konnte war mein Schreien.



    Ende.



    Fehler ausgebessert von Luka, danke! <3

    TĂŒdelĂŒ,

    Jackilu77


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  • 🎃ENDE 🎃


    Wir bedanken uns recht herzlich an alle die eine Geschichte geschrieben haben.

    Vorab wollen wir sagen, dass ihr alle eine tolle Geschichte geschrieben habt!

    Allerdings haben wir fĂŒr eure Geschichten aus 3 Kategorien Punkte vergeben.


    Anbei die Liste:


    Platz 1: Jackilu77 mit 80 Punkten

    Platz 2: Aquaburn mit 76 Punkten

    Platz 3: Hubsy mit 73 Punkten

    Platz 4: NichtFabi mit 65 Punkten

    Platz 5: DarkMJ & Sephiroth5000 mit 56 Punkten

    Platz 6: Rasala mit 52 Punkten

    Platz 7: Bohne mit 47 Punkten

    Platz 8: qMaqed mit 40 Punkten

    Platz 9: Manu mit 39 Punkten

    Platz 10: Blacky Cooper mit 12 Punkten


    Lieblings Geschichte:


    1. Jacki's Lieblings Geschichte ist von Hubsy = +10 Punkte -> 83 Punkte

    2. Chrizzy's Lieblings Geschichte ist von Aquaburn = +10 Punkte -> 86 Punkte

    3. Einfie's Lieblings Geschichte ist von Jackilu77 = +10 Punkte -> 90 Punkte



    🎃Vielen Dank fĂŒr's mitmachen & bis zum nĂ€chsten mal! :) 🎃


    TĂŒdelĂŒ,

    Jackilu77


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  • [GG] JackiLu77

    Hat das Label Erledigt hinzugefĂŒgt

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